Corona

Liebe Eltern,

nach der gestrigen Entscheidung des Ministeriums dürfen wir wieder alle Kinder tageweise in der Schule unterrichten und freuen uns darüber sehr! Unser Schulkonzept sieht, voraussichtlich bis zu den Sommerferien, Folgendes vor:
Die Kinder der Klasse 4 kommen seit heute, Donnerstag, 7.5.2020, zum Präsenzunterricht in die Schule. Die Klasse wurde in 2 Gruppen aufgeteilt, die parallel zueinander unterrichtet werden. Frau von Kolczynski und Frau Hafeneger übernehmen jeweils eine Gruppe. Der Unterricht findet am heutigen Donnerstag und morgen, Freitag, von 9.00h – 11.45h statt.
Die Kinder bekommen eine Hausaufgabe im Umfang von 30 – 40 Minuten auf.
Ab nächster Woche wird pro Wochentag ein Jahrgang in der Schule unterrichtet; am Folgetag der nächste Jahrgang. Unter Berücksichtigung der Feiertage und der beweglichen Ferientage stellen wir sicher, dass alle Jahrgänge bis zum Ende des Schuljahres in möglichst gleichem Umfang unterrichtet werden.


Klasse 1: 11.5.; 18.5.; 25.5.; 1.6. Pfing. frei; 8.6.; 15.6.; 22.6.; +15.5.
Klasse 2: 12.5.; 19.5.; 26.5.; 2.6. Pfing. frei; 9.6.; 16.6.; 23.6. +29.5.
Klasse 3: 13.5.; 20.5.; 27.5.; 3.6.: 10.6.; 17.6.; 24.6. + 5.6.
Klasse 4: 7.5.; 14.5.; 21.5. Christi H. frei; 28.5.; 4.6.; 11.6. Fron. frei ; 18.6.; 25.6.; 8.5..; 22.5. bewg. F. frei; 12.6. bewg. F. frei; 19.6.; 26.6.

Der Unterricht findet, nach Absprache mit der GGS immer von 8.45h -12.15h statt.
Um den Mindestabstand einhalten zu können, wird jede Klasse in 2 gleichbleibende Lerngruppen unterteilt, die in unterschiedlichen Räumen unterrichtet werden. Die Kinder einer Lerngruppe verbleiben die gesamte Unterrichtszeit bis zu den Sommerferien in einem festgelegten Klassenraum. Es findet kein Klassenraumwechsel statt. Jede Gruppe hat 2 Unterrichtsstunden bei der Klassenlehrerin und 2 Unterrichtsstunden bei einer Fachlehrerin.
Die Kolleginnen und Kollegen üben mit den Kindern das richtige Verhalten im Schulgebäude behutsam ein:
Die Kinder kommen beim Betreten des Schulgeländes direkt ins Klassenzimmer und warten nicht auf dem Schulhof.
Das Einbahnstraßenschild gibt die Richtung vor, in der hintereinander im Gebäude gegangen werden darf.
Die Kinder betreten mit ihren Straßenschuhen das Klassenzimmer und hängen ihre Jacken über den eigenen Stuhl.
Vor Unterrichtsbeginn waschen sich die Kinder gründlich die Hände im Klassenraum.
Zusätzlich stehen Desinfektionsspender zur Verfügung. Bitte besprechen Sie mit Ihrem Kind ob/ wann es die Hände zusätzlich desinfizieren soll.
Jedes Kind hat seinen festen Sitzplatz.
Die Kinder aus den verschiedenen Gruppen dürfen sich nicht treffen.
Alle Kinder benötigen eine Maske. Wir haben momentan keine Ersatzmasken zur Verfügung.
Bitte geben Sie Ihrem Kind eine große, leere Brotdose mit, in die es die Maske legen kann, solange es an seinem Platz sitzt.
Maskenpflicht besteht beim Gehen durch den Flur, zur Toilette und im Klassenraum. Auf dem Sitzplatz und beim Spielen auf dem Hof darf die Maske abgenommen werden.
Die Pausen werden von uns so organisiert, dass nicht alle Gruppen gleichzeitig rausgehen und der Schulhof in unterschiedliche Bereiche unterteilt ist, die dann nur von jeweils einer Gruppe genutzt werden.
Alle Kinder bekommen weiterhin jede Woche einen Wochenplan. Rückmeldungen nehmen die Klassenlehrerinnen gerne entgegen. Boxen für „Bringen“ und „Holen“ stehen im Eingangsbereich für alle Klassen bereit.
Die Notbetreuung wird wie gehabt angeboten. Bitte melden Sie ihr Kind per Mail 111430@schule.nrw.de oder über die Klassenlehrerin an, wenn Sie Bedarf haben (unter genauer Angabe von Tagen und Uhrzeiten) und geben Sie dann den Bescheid des Arbeitgebers Ihrem Kind in der Postmappe mit.
An Unterrichtstagen kann ihr Kind die OGS Betreuung nach Anmeldung in Anspruch nehmen. An den anderen Tagen findet OGS Betreuung nur im Zusammenhang mit Notbetreuung statt.
Infos zur Schulpflicht
Grundsätzlich besteht für alle Kinder eine Schul- und somit eine Präsenzpflicht. In Ausnahmefällen können von mir als Schulleitung Beurlaubungen nach § 43 Abs. 4 Satz 1 SchulG NRW bis längstens zum 31. Juli 2020 (Ende des Schuljahres 2019/2020) in folgenden Fällen schriftlich ausgesprochen werden. Diese Beurlaubung kann jederzeit durch eine schriftliche Erklärung von Ihnen wieder aufgehoben werden.
Beurlaubung von Schülerinnen und Schülern, bei denen eine Corona-relevante Vorerkrankung besteht
Sofern Schülerinnen und Schüler in Bezug auf das Corona-Virus (COVID-19) relevante Vorerkrankungen haben, entscheiden Sie als Eltern – gegebenenfalls nach Rücksprache mit einer Ärztin oder einem Arzt, ob für Ihr Kind eine gesundheitliche Gefährdung durch den Schulbesuch entstehen könnte.
In diesem Fall benachrichtigen Sie uns bitte unverzüglich schriftlich, dass aufgrund dieser Vorerkrankung Ihr Kind durch den Schulbesuch gefährdet ist. Die Art der Vorerkrankung braucht aus Gründen des Datenschutzes nicht angegeben zu werden.
In der Folge entfällt dann die Pflicht zur Teilnahme am Präsenzunterricht. Diesen Kindern werden von uns dann Lernangebote für zu Hause gemacht (Lernen auf Distanz).
Beurlaubung von Schülerinnen und Schülern, die mit Angehörigen in häuslicher Gemeinschaft leben, bei denen eine Corona-relevante Vorerkrankung besteht
Sofern eine Schülerin oder ein Schüler mit einem Angehörigen – insbesondere Eltern, Geschwister – in häuslicher Gemeinschaft lebt und bei diesem Angehörigen eine Corona-relevante Vorerkrankung besteht entscheiden Sie als Eltern, ob eine Gefährdung für ein Mitglied Ihrer häuslichen Gemeinschaft durch einen Schulbesuch Ihres Kindes entsteht.

Voraussetzung für die Beurlaubung der Schülerinnen und Schülern ist, dass ein ärztliches Attest des betreffenden Angehörigen vorgelegt wird, aus dem sich die Coronarelevante Vorerkrankung ergibt.


Zu Corona-relevante Erkrankungen zählen:

Therapiebedürftige Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z.B. coronare Herzerkrankung, Bluthochdruck)

Erkrankungen der Lunge (z.B. COPD, Asthma bronchiale)

Chronische Lebererkrankungen

Nierenerkrankungen

Onkologische Erkrankungen

Diabetis mellitus

Geschwächtes Immunsystem (z.B. auf Grund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch regelmäßige Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr beeinflussen und herabsetzen können, wie z.B. Cortison)

Umgang mit Ängsten vor Ansteckung mit dem Corona-Virus (COVID-19) in Zusammenhang mit einem bevorstehenden Schulbesuch:
Sollte es sich hierbei um Ängste handeln, die bei Ihnen oder Ihrem Kind sehr stark ausgeprägt sind, können Sie sich an die für sie zuständige Schulpsychologische Beratungsstelle wenden, die Kontaktdaten finden Sie hier:
https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Recht/Schulgesundheitsrecht/Infektionsschutz/300-Coronavirus/FAQneu_Coronarvirus_Schulpsychologische-Dienste/index.html
Mehr Informationen zum Thema „Umgang mit Ängsten“ hat das Ministerium auch auf der folgenden Informationsseite „Schule und Corona“ zusammengestellt:
http://schulpsychologie.nrw.de/schule-und-corona/lehrkraefte/ aengste/index.html
Wir hoffen, dass es uns gemeinsam gelingt, den Schulalltag für alle Beteiligten sicher, aber auch angenehm und fröhlich zu gestalten. Gehen Sie bitte immer davon aus, dass wir alle hier unser Bestes für die Sicherheit Ihrer Kinder, Ihrer Familien, unserer Lehr- und Betreuungskräfte und allen weiteren Mitarbeiter/Innen des Schulbetriebs geben. Diese Situation stellt uns vor Herausforderungen, die wir nur in Abstimmung mit den geltenden Sicherheitsvorkehrungen der Schulbehörde, des Gesundheitsamtes und der Stadt Köln sowie im gegenseitigen Einvernehmen, Respekt und mit einer guten Portion Augenmaß bewältigen können.
Herzliche Grüße
Barbara Goodworth
Schulleiterin